Fichte-Zitate

Fichte

hielt Reden an die deutsche Nation

Heute vor 250 Jahren wurde der Philosoph Johann Gottlieb Fichte geboren.  Fichtes Reden an die Deutsche Nation nannte der staatenlose Kosmopolit Friedrich Nietzsche einen Sumpf von Anmaßung, Unklarheit und Deutschtümelei. mehr

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Schnitzler-Zitate

Arthur Schnitzler

schrieb wie Nietzsche

Bei den Aphorismen des Wiener Arztes Arthur Schnitzler fühlt man sich an den König der Aphoristiker Friedrich Nietzsche erinnert. Bei vielen Stellen im Werk des Vertreters der Wiener Moderne stellt man sich die Frage, hätte das nicht auch der Schnauzer so schreiben können. Anlässlich des 150. Geburtstages einige Zitate Schnitzlers. mehr

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Emil Gött kommentiert Nietzsches Götzen-Dämmerung

Gestern kommentierte Emil Gött Nietzsches Der Fall Wagner, heute nimmt er sich die Götzen-Dämmerung vor.

Kritik der Décadence-Moral. – Eine „altruistische“ Moral, eine Moral, bei der die Selbstsucht verkümmert . . . Instinktiv das Sich-schädliche wählen, Gelockt-werden durch „uninteressierte“ Motive gibt beinahe die Formel ab für décadence.

Eine Sache von sehr labilem Gleichgewicht! Es ist der Fehler dieses Mannes, häufig seine Themen gewaltsam in „Attitüden“ zu zwingen, die ihnen nicht ganz natürlich sind.

Die Kluft zwischen Mensch und Mensch, Stand und Stand . . . Das, was ich Pathos der Distanz nenne, ist jeder starken Zeit eigen . . . Alle unsere politischen Theorien und Staatsverfassungen, das „Deutsche Reich“ durchaus nicht ausgenommen, sind Folgerungen, Folgenotwendigkeiten des Niedergangs . . .

Es ist merkwürdig, wie sehr Nietzsche, wenn man uneingeschränkt diesen Sätzen hier trauen müsste, auf die äußere Erscheinung des Aristokratischen hält. Er scheint kein Pathos innerer Distanz anzuerkennen. – Das Deutsche Reich ist durchaus keine Folge des Niedergangs, sondern nur ein elend gelungener Versuch des Aufgangs, wert, noch einmal oder auch einige Mal zerschlagen zu werden. (Einige Mal? – Vielleicht hundertmal – vielleicht für immer – nur das heilige Feuer für die schön und groß gedachte Sache möge es wahren! „Lass ihm den Durst, o Gott und still ihn nicht zu sehr!“)

Die Arbeiter-Frage. – Will man einen Zweck, muss man auch die Mittel wollen: Will man Sklaven, so ist man ein Narr, wenn man sie zu Herrn erzieht.

Was man will, ist Nebensache! was man aber tut? – man erzieht sich seine höheren Widersacher, also die Stufen zum Höhertreten.

Hier ist die Aussicht frei. – . . . vor dem Unwürdigsten sich nicht zu fürchten [kann] Größe der Seele sein. Ein Weib, das liebt, opfert seine Ehre.

Es ist eben manchmal nicht möglich, nicht lieblos zu sein, wenn die Seele sich zu ihrer vollen Größe aufrichtet; manchmal muss sie manches überragen, an die Wand drücken, schmerzen – am schwersten das Nahe.

Die Schönheit kein Zufall. – Die Griechen bleiben deshalb das erste Kulturereignis der Geschichte – sie wussten, sie taten, was nottat; das Christentum, das den Leib verachtete, war bisher das größte Unglück der Menschheit.

Wenn sie aber von diesem großen Unglück genest, war es dann umsonst? Achtung, wenn auch feindselige, vor den großen Tatsachen! Duldete sie Gott, dulde sie du! Nur bekämpfe sie! Das ist dein Recht, dein heiliges, ihnen gegenüber.

Ich habe der Menschheit das tiefste Buch gegeben, das sie besitzt, meinen Zarathustra.

Ich werde ihr etwas anderes Tiefes geben, aber kein Buch – ein Leben.

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Emil Gött über Nietzsches Der Fall Wagner

Emil Gött

antwortete Schnauzer

Emil Gött antwortete Nietzsches Werk direkt. Den Geburtstag von Emil Servatius Gött nutzen wir, um einmal die Stellungsnahmen eines bedeutenden Aphoristikers zu dem König der Aphoristiker vorzustellen. Den Anfang macht Der Fall Wagner. mehr

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Untergang der Titanic – War Nietzsche an Bord?

Titanic

Titanic - war Nietzsche an Bord?

Heute jährt sich zum 100 mal der Untergang der Titanic. Mit an Bord waren Schriftsteller, Künstler, Politiker, Bankiers, Schauspieler, Sportler und sonstige Personen, deren Namen heute kaum noch jemand kennt. Astor, Guggenheim und Molly Brown sind die einzigen Namen, deren Status über den Z-Bereich hinausragen, alle andere würden heuer zum Promi-Küchenduell zwangsverpflichtet.

Der Dokumentarhistoriker Guido Knopf hat eine weitere Berühmtheit an Bord der Titanic ausfindig gemacht. Es handelt sich um den deutschstämmigen Philosophen der Ewigen Lebendigkeit Friedrich Nietzsche. mehr

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